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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Küstengeographie und Klimafolgenforschung

Mikroskalige Evaluierung der Risiken in überflutungsgefährdeten Küstenniederungen - MERK -

Übergeordnetes Ziel des Forschungsprojektes ist ein Instrumentarium zur mikroskaligen Ermittlung des Risikos überflutungsgefährdeter Küstenniederungen, insbesondere im Hinblick auf die erwarteten Klimaänderungen und deren mögliche negative Folgen (Meeresspiegelanstieg und in deren Konsequenz erhöhte Sturmflutwasserstände) für die Sicherheit der Bewohner der deutschen Küstenniederungen. Das Risiko wird als das Produkt aus der Häufigkeit des schädigenden Ereignisses (Überflutung) und dem Schadenspotential (Einwohnerzahlen und Wertigkeiten) definiert. Das Instrumentarium soll an vier ausgewählten Testgebieten an der Nord- und Ostseeküste von Schleswig-Holstein entwickelt werden.

Genaue Kenntnisse über das Risiko - insbesondere bei geänderten Klimabedingungen - sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass eine sachgemäße Abschätzung des erforderlichen Küstenschutzes sowie eine Abwägung mit anderen Interessen (z.B. Naturschutz) und Nutzungsansprüchen (z.B. Tourismus) in den Küstenniederungen im Sinne eines integrierten Küstenmanagementes (IKM) erfolgen kann. Die angeregten Diskussionen in der Öffentlichkeit nach der Veröffentlichung des Syntheseberichtes "Ökosystemforschung Wattenmeer" in Schleswig-Holstein oder auch im Zusammenhang mit den Deichverstärkungen bei Wilhelmshaven unterstreichen die Aktualität und den Anwendungsbezug dieser Fragestellung. (Projektlaufzeit 01.01.2000 bis 31.12.2002; Förderung durch BMBF und MLR Schleswig-Holstein).

Download: MERK-Abschlussbericht.pdf (2.2 MB)

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AG Küstengeographie & Klimafolgenforschung am Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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